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Maßnahmen Covid-19 Stand 20. Juli 2020 12.03.2020

Infos zu Sommerlager und Gruppenstunden

 

Aktuelle Infos 

Seit 2. Juni ist es von Seiten der Diözese wieder möglich im Sommer Veranstaltungen in den Pfarren zu machen. Dazu zählen auch Jungschar- und Mini-Lager. Hier findest du das Schreiben dazu.
Zu dieser Thematik der Sommerlager gibt es seit 3.7.2020 auch den neuen, überarbeiteten Leitfaden der Bundesregierung. Lest diesen Text bitte auf alle Fälle durch!


Seit 14.6.20 gelten außerdem weitere Lockerungen der Bundesregierung zu Sommerlagern und außerschulischen Angeboten. 

Hier findest du die Neuerungen im Bundesgesetzblatt in ihrer gesamten Fassung.

Sommerlager können also doch stattfinden, die Herausforderung ist, dass eine Reihe gesetzlicher Maßnahmen eingehalten werden müssen. Wir verstehen, dass durch die ursprüngliche diözesane Verordnung Veranstaltungen bis Ende August abzusagen, in den Pfarren keine Planungen mehr stattgefunden haben. Ihr sollt euch durch die nun gegebene Möglichkeit ein Sommerlager durchführen zu können, aber nicht unter Druck gesetzt fühlen - es ist genauso ok, wenn ihr dabei bleibt und heuer kein Lager anbietet. Neben Sommerlagern gibt es dann natürlich auch die Möglichkeit tageweises Angebot zu bieten (vielleicht ist das für euch passender). Mehr Infos dazu findest du weiter unten. 

Solltet ihr auf Grund der neuen Gegebenheiten aber überlegen ein Sommerlager in eurer Pfarre durchzuführen, wollen wir euch hier mit allen wichtigen Infos versorgen.
Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich bei uns melden - wir helfen dir gerne bei deiner Entscheidung!

 

Hier ein paar Grundfragen die dir bei der Entscheidung helfen könnten: 

 

  • Können wir die Einhaltung der Maßnahmen bei unserem geplanten Programm gewährleisten? 
  • Ist es für mich ok, wenn das Programm durch die Maßnahmen eingeschränkt wird? 
  • Sind, der Kinderanzahl entsprechend, genug Gruppenleiter/innen oder Begleiter/innen (die nicht zur Risikogruppe gehören) bereit unter gegebenen Voraussetzungen mit zu fahren? 
  • Ist die Einhaltung der Maßnahmen im gewählten Quartier möglich? 
  • Hätten wir Ideen für Alternativangebote im Sommer? 
  • Können wir uns vorstellen, mit einer kleineren Gruppe als üblich auf Sommerlager zu fahren?
  • Können wir verstärkte Hygienemaßnahmen umsetzen?
  • Können wir ein Programm erstellen, wo Abstandsregelungen eingehalten werden können?
  • Wissen wir schon, ob die Eltern ihre Kinder für ein Sommerlager anmelden würden?
  • Haben wir Ideen, wie wir mit einem Coronafall am Jungscharlager umgehen würden?
  • Können wir die Verantwortung für die Umsetzung der zum Zeitpunkt des Sommerlagers gültigen Regelungen tragen?

 

Allgemeine Regelungen

  • Der Mindestabstand von einem Meter von Personen, die nicht in einem Haushalt leben und das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes kann entfallen, wenn ein Präventionskonzept erstellt wird und Kinder in Gruppen von max. 20 Kindern/Gruppe eingeteilt sind. Die Gruppen untereinander müssen Abstand halten.
  • Transparenz und gute Information aller Teilnehmenden ist in allen Bereichen wichtig.
  • Die mittlerweile gewohnten Hygieneregelungen (Hände waschen, Niesen in die Armbeuge, kein Händeschütteln, nicht ins Gesicht greifen, …) gelten nach wie vor.
  • Aktivitäten sind vorzugsweise im Freien durchzuführen, ohne körperliche Nähe.
  • Besuche am Lager sind nicht gestattet bzw. zu unterbinden.
  • Bei Erste-Hilfe-Maßnahmen sollen Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen werden.
  • Sommerlager und Sommerangebote sind wie Veranstaltungen zu behandeln (siehe § 10 Covid19-Lockerungscerordnung).
  • Es sind maximal 100 Kinder erlaubt (die GruppenleiterInnen, die zur Betreuung notwendig sind, werden nicht eingerechnet). Mit 1. August sind maximal 200 Kinder erlaubt.

 

Präventionskonzept

Das oben angesprochene Präventionskonzept muss folgende Punkte beinhalten: 

  • Einschulung aller GruppenleiterInnen zu den geltenden Maßnahmen
  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Einteilung der Gesamtgruppe in Kleingruppen von maximal 20 Kindern, wobei der Kontakt zwischen den Kleingruppen auf ein Mindestmaß reduziert wird. Zwischen den Gruppen darf der Abstand von mindestens einem Meter nicht unterschritten werden. Betreuungspersonen werden zur Höchstzahl nicht eingerechnet
  • weitere organisatorische Maßnahmen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion. 

 

Hier findet ihr eine Vorlage für ein solches Präventionskonzept die ihr auf eure Bedürfnisse anpassen könnt.

 

Quartier

  • Im Beherbergungsbetrieb muss mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Kindern aus derselben Kleingruppe gehalten werden.
  • In Schlaflagern muss zwischen schlafenden Personen, die nicht im selben Haushalt leben oder aus der gleichen Kleingruppe sind, ein Mindestabstand von 1,5 Metern (oder eine geeignete Schutzeinrichtung) eingehalten werden.
  • Wenn ihr in einem festen Quartier gebucht habt, holt euch die örtlichen Gegebenheiten vom/von der Vermieter/in, vor allem die Anzahl der unter den Auflagen verfügbaren Betten/Schlafplätze, die Größe der Räume; um abschätzen zu können wie viele Personen maximal Platz finden werden, unter Einhaltung der Abstände, Anzahl vom verfügbaren Material (Tische, Bänke, …), etc.
  • Achtet darauf, dass ihr "Stoßzeiten" zB im Bad, beim Zähneputzen,... vermeidet und die Zeiten einteilt.
  • Lasst, wenn möglich einen Raum mit Bett unbelegt, zur Unterbringung bei einem begründeten Verdachtsfall.

 

Essenszeiten

  • Schaut, dass Kinder aus einem Zimmer bzw. gleicher Kleingruppe an einem Tisch sitzen.
  • Keine Selbstbedienung, sondern Essensausgabe
  • Geschirr, Besteck, Becher und Trinkflaschen nicht teilen. 
  • Besteck und Geschirr mit Geschirrspülmittel oder in der Spülmaschine gründlich reinigen.

 

An- und Abreise

  • An- und Abreisen sind so zu organisieren, dass es zu keinen Personenhäufungen kommt.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln Abstand zu den übrigen Fahrgästen halten und Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Gem. § 4 Abs. 3 ist bei der Beförderung von Personen in Reisebussen § 1 Abs. 3 sinngemäß anzuwenden, wonach gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen ist. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.
  • Fahrgemeinschaften in Privatautos: Es dürfen maximal 2 Personen pro Sitzreihe befördert werden.

 

Programm

  • Achtet beim Basteln darauf, dass ihr für jede Person eigene Materialien zur Verfügung stellt, damit möglichst wenige Dinge von allen angegriffen werden.
  • Verzichtet auf Sing- und Bewegungsspiele in geschlossenen Räumen.
  • Bei Sing- und Schreispielen im Freien 2 Meter Abstand einhalten.
  • Vor und nach gemeinsamen Aktionen unbedingt die Hände waschen/desinfizieren.
  • Vermeidet große Ansammlungen 
  • Versucht so viel Programm wie möglich im Freien durchzuführen
  • Die meisten Ausflugsziele haben mittlerweile wieder geöffnet. Erkundigt euch direkt bei den BetreiberInnen über die dort geltenden Maßnahmen.

 

Tipps

  • Entsprechende Vorräte an Seifen/Desinfektionsmittel für das häufige Händewaschen besorgen.
  • Einen Vorrat Einweg-Mund-Nasen-Masken besorgen.
  • Die Packliste für die teilnehmenden Kinder/Jugendlichen mit „Mund-Nasen-Schutz“ ergänzen.
  • Wichtig ist, auch die Eltern gut zu informieren. 

 

Gut zu wissen

  • Bewahrt die Kontaktdaten der TeilnehmerInnen bis 28 Tage nach der Veranstaltung auf, damit ihr der Behörde Auskunft geben könnt. Solange kann es zu einem Contact Tracing kommen.
  • Ihr müsst den Behörden Auskunft über die Daten der TeilnehmerInnen geben, wenn ihr darum gebeten werdet. In diesem Fall darf man sensible Daten auch ohne Zustimmung weitergeben.

 

Verhalten bei Verdachtsfällen oder bei COVID-19-Erkrankung

  • Kontaktieren der Gesundheitsbehörde unter der Nummer 1450
  • Die Anweisungen sind auf jeden Fall zu befolgen.
  • Klärt im Vorfeld, wer im Team für die Umsetzung der nötigen Schritte zuständig ist.
  • Informiert die Eltern im Vorfeld darüber, dass das Ansteckungsrisiko nicht vollständig verhindert werden kann und es bei einer Erkrankung während oder nach dem Sommerlager notwendig sein kann, dass das Kind in Quarantäne muss.
  • Setze die Eltern in Kenntnis, dass sie eine Erkrankung innerhalb von 14 Tagen nach dem Sommerlager der Lagerleitung melden müssen.

 

Symptome von COVID-19 

  • Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden und Müdigkeit. Es kann auch zu Durchfall und Erbrechen kommen.
  • Andere Symptome, die weniger häufig sind und einige Patienten betreffen können, sind Schmerzen, verstopfte Nase, Kopfschmerzen, Bindehautentzündung, Halsschmerzen, Geschmacks- oder Geruchsverlust, Hautausschlag und Verfärbung von Fingern oder Zehen. Diese Symptome sind normalerweise mild und beginnen allmählich. Einige Menschen infizieren sich, haben aber nur sehr milde Symptome. Siehe auch hier

 

Aber nicht jedes Krankheitssymptom muss gleich eine Corona-Infektion sein! Wenn gesundheitliche Probleme auftreten, heißt es Ruhe bewahren und keine Panik auslösen. Klärt mit den Hauptverantwortlichen des Sommerlagers und Ansprechpersonen in der Pfarre das Vorgehen ab und informiert die Eltern darüber.

 

Alternativen zum klassischen Sommerlager

Für Pfarren, die sich auf Grund der aktuellen Situation ein Sommerlager nicht zutrauen, haben wir hier alternative Ideen, die die Eltern in ihrer Betreuungspflicht im Sommer entlasten und den Kindern etwas Abwechslung in ihrem Alltag bringen. (Sommerlager-Programm in der Pfarre ohne Übernachtung, Tages Betreuung an mehreren Tagen in den Ferien, freie Stationen im Ort, die die Kinder über mehrere Wochen nutzen können, Gruppenstunden…)

 

Für diese Angebote gelten weiterhin die bekannten Regelungen, die wir am Beispiel einer Gruppenstunde hier für euch zusammengefasst haben. Gruppenstunden sind wie Veranstaltungen zu behandeln (laut dem konsolidierten Bundesrecht für COVID-19-Lockerungsverordnung, Fassung vom 03.06.2020)

Vor der Gruppenstunde beachten: 

  • Es dürfen nur gesunde Kinder ohne Krankheitssymptome an den Treffen teilnehmen. 
  • Haltet mind. 1 Meter Abstand zwischen allen Personen. (Gestaltet das Ankommen, die Sitzmöglichkeiten, das Spielen, etc. so, dass dieser Abstand gewährleistet ist.) Dieser Abstand muss auch in Innenräumen gewährleistet sein. 
  • Desinfiziert alle Gegenstände zu Beginn, die gemeinsam genutzt bzw. von allen berührt werden (Türgriffe, Lichtschalter, Waschbecken Armaturen, WC Spülungen, …).
  • Beachtet, ob es zusätzliche Regelungen für euer Pfarrheim gibt.
  • Informiert die Kinder eurer Gruppen und helft ihnen dabei sich richtig zu verhalten
    Verhalten im Gruppenraum  
    Richtig Hände waschen

 

Während der Gruppenstunde beachten: 

  • Wascht euch ALLE vor Beginn der Gruppenstunde die Hände  (30 Sekunden).
  • Wenn ihr euch länger als 1h trefft, lüftet den Raum nach 45 Minuten.
  • Trefft euch draußen, wenn das Wetter passt, da kann auf den Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden.
  • Achtet beim Basteln darauf, dass ihr für jedes Kind eigene Materialen zur Verfügung stellt (Stifte, Kleber, Schere, …), damit nicht zu viele Dinge, von allen angegriffen werden.
  • Vermeidet Spiele, bei denen alle oder viele Kinder dieselben Gegenstände angreifen müssen (Ballspiele, Brettspiele und Kartenspiele, …).
  • Sing- und Schreispiele dürfen nur Outdoor mit je 2 Metern Abstand gespielt werden. 
  • Bittet die Kinder eigene Trinkflaschen mitzunehmen.

 

Nach der Gruppenstunde beachten:

  • Desinfiziert alle Gegenstände am Ende, die gemeinsam genutzt bzw. von allen berührt werden. (Türgriffe, Lichtschalter, Waschbecken Armaturen, WC Spülungen, …).

 

Tipps für die Gestaltung von Gruppenstunden

Wie Gruppenstunden unter all diesen Voraussetzungen aussehen können und welche Spiele ihr mit Sicherheit spielen könntet, haben wir hier für euch gesammelt. 


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